IDP im KMU
IDP im KMU: Dokumente rein, Buchung raus – wenn die Regeln stimmen
AUTOMATISIERUNG
Marco Maier
1/15/20261 min read


IDP im KMU: Dokumente rein, Buchung raus – wenn die Regeln stimmen
Im KMU-Backoffice geht viel Zeit für Dokumente drauf: Rechnungen per Mail, Spesen als Handyfoto, PDFs im Ordner-Dschungel. IDP (Intelligent Document Processing) setzt genau dort an.
Kurz gesagt: IDP hilft, Informationen aus Dokumenten zu übernehmen, damit der Standardfall schneller durchläuft – bis ins System, wenn das Setup passt.
Was IDP in der Praxis leistet
IDP kann je nach Lösung und Qualität der Belege typische Felder erkennen, z. B.:
Lieferant/Absender
Datum und Referenz
Beträge (inkl. MwSt. je nach Beleg)
Zahlungsinformationen
Der Nutzen entsteht, wenn das nicht „nebenbei“ passiert, sondern Teil eines klaren Ablaufs ist.
Warum „durchbuchen“ nicht am Tool scheitert
Damit Rechnungen vom Posteingang bis zur Buchung laufen, braucht es vor allem drei Dinge:
Stammdaten & Zuordnung
Lieferanten müssen eindeutig erkennbar sein. Sonst entstehen Ausnahmen.Regeln & Plausibilitäten
z. B. Dublettencheck, Summenlogik, Toleranzen, einfache MwSt.-Checks.
Ziel: Der Normalfall läuft durch – Sonderfälle werden markiert.Ausnahmen sauber behandeln
Gute Prozesse trennen klar: Standardfall vs. Ausnahme.
Das reduziert Rückfragen und verhindert Chaos.
Kontrolle ohne Dauerstress
Viele KMU kombinieren das mit gezielten Kontrollen, z. B. über Stichproben oder risikobasierte Checks (hohe Beträge, neue Lieferanten, Auffälligkeiten). Nicht als Misstrauen – sondern als pragmatische Sicherheit.
Fazit
IDP ist kein Zaubertrick. Aber es kann spürbar entlasten, wenn Regeln, Zuständigkeiten und Ablage klar sind. Dann wird aus „Dokumente verwalten“ wieder ein stabiler Prozess.
Wenn du das bei dir sauber aufsetzen willst, unterstütze ich dich gern mit einer kurzen Prozess- und Tool-Einordnung.


